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Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben

Maßweiler

Ein Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert, eine Wildtierstation und die wohl größte Waffeleisensammlung Deutschlands.

Einwohner
906Stand 31.12.2025
Fläche
10,89 km²
Dichte
83je km²
Erste Erwähnung
1304

Wofür der Ort bekannt ist

Maßweiler liegt nördlich des Schwarzbachtals auf der Sickinger Höhe; die Gemarkung reicht im Süden bis an den Schwarzbach und im Osten ins Wallhalbtal. Zur Gemeinde gehören mehrere Höfe und Mühlen: Faustermühle, Hitscherhof, Kneispermühle und Häselbergerhof.

Der Ort hat ein Museum, das man in einem Dorf dieser Größe nicht erwartet. Im Josephs-Hof von 1801 sind ein Küchen- und ein Bauernmuseum untergebracht — samt der wohl größten Waffeleisensammlung Deutschlands. Das ist genau die Art von Kuriosität, die einen Ort unverwechselbar macht.

Der Turm der evangelischen Pfarrkirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und gehört damit zu den ältesten Bauwerken der Gegend. Erstmals erwähnt wurde Maßweiler 1304, und zwar in einem Streit zwischen Graf Walram I. von Zweibrücken und seinem Bruder.

An der östlichen Gemarkungsgrenze liegt die Wildtierstation TIERART. Dazu kommen mehrere Wanderwege und der Radweg Sickinger Mühlen. Ortsbürgermeister ist Herbert Semmet, 2024 mit 81,8 Prozent im Amt bestätigt.

Kurios und echt

Die größte Waffeleisensammlung Deutschlands

Im Josephs-Hof von 1801 befinden sich ein Küchenmuseum und ein Bauernmuseum — und darin die wohl größte Sammlung von Waffeleisen in Deutschland.

Solche Sammlungen entstehen nicht durch Planung, sondern durch Besessenheit. Genau deshalb sind sie sehenswert.

Auf einen Blick

Lage & Pendeln

Zwischen Schwarzbach und Wallhalbtal

Auf der Sickinger Höhe nördlich des Schwarzbachtals, mit Ausläufern in beide Täler.

Zur Gemeinde gehören Faustermühle, Hitscherhof, Kneispermühle und Häselbergerhof.

Wohnen & Bauen

Fünftgrößte Gemeinde

906 Einwohner auf 10,89 Quadratkilometern. Neben dem Kernort gibt es mehrere Höfe und Mühlen mit eigener Lage.

Wer eine Hoflage sucht statt eines Reihenhauses, findet hier eine der wenigen echten Gelegenheiten der Verbandsgemeinde.

Leben im Ort

Museum und Wildtierstation

Küchen- und Bauernmuseum im Josephs-Hof von 1801.

Wildtierstation TIERART an der östlichen Gemarkungsgrenze.

Wanderwege und der Radweg Sickinger Mühlen.

Geschichte in Kürze

Ein Streit unter Brüdern

Die erste Erwähnung 1304 fällt in einen Streit zwischen Graf Walram I. von Zweibrücken und seinem Bruder.

Danach Pfalz-Zweibrücken, ab 1816 Bayern, nach dem Zweiten Weltkrieg Rheinland-Pfalz.

Der Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert ist älter als die erste Urkunde.

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