StartOrteReifenberg

Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben

Reifenberg

Auf einem Höhenrücken über dem Schwarzbachtal, mit einer Gedächtniskapelle auf dem Häsel.

Einwohner
779Stand 31.12.2025
Fläche
7,73 km²
Dichte
101je km²
Erste Erwähnung
1447

Wofür der Ort bekannt ist

Reifenberg liegt auf einem Höhenrücken der Sickinger Höhe nördlich des Schwarzbachtals. Westlich der Gemarkungsgrenze, am Waldrand, liegt der Weiler Stockbornerhof.

Erstmals genannt wird der Ort 1447, als Herzog Stephan von Pfalz-Zweibrücken ihn zusammen mit benachbarten Siedlungen von den Grafen von Homburg erwarb. Eine Burg hatte hier allerdings schon seit mindestens der Mitte des 13. Jahrhunderts bestanden — der Ortsname erinnert daran.

Die neue Reifenberger Kirche wurde 1847/49 gebaut und ist dem heiligen Wendelin geweiht; die Weihe fand am 24. August 1849 statt. Wendelin ist der Schutzpatron der Hirten und Landwirte — eine Widmung, die zur Gemarkung passt.

Oben auf dem 387 Meter hohen Häsel steht eine Kriegergedächtniskapelle. Sie wurde von einem 1921 gegründeten Kriegerdenkmalverein errichtet und am 25. Juli 1926 geweiht. Eine Kapelle auf einer Anhöhe, gebaut von einem Verein aus der Zwischenkriegszeit — das ist Ortsgeschichte, die man anfassen kann.

Auf dem Häsel

Eine Kapelle, von einem Verein gebaut

1921 gründete sich im Ort ein Kriegerdenkmalverein; fünf Jahre später stand die Gedächtniskapelle auf dem 387 Meter hohen Häsel und wurde am 25. Juli 1926 geweiht.

Ein Bauwerk, das nicht von einer Herrschaft und nicht von der Kirche gestiftet wurde, sondern von den Leuten des Dorfes selbst.

Auf einen Blick

Lage & Pendeln

Auf dem Höhenrücken

Nördlich des Schwarzbachtals auf einem Rücken der Sickinger Höhe.

Zur Gemeinde gehört der Weiler Stockbornerhof am Waldrand.

Wohnen & Bauen

Höhenlage mit Aussicht

779 Einwohner auf 7,73 Quadratkilometern — rund 101 je Quadratkilometer.

Höhenlagen bedeuten Aussicht und Wind. Beides ist beim Hauskauf relevant, in beide Richtungen.

Leben im Ort

St. Wendelin

Die Kirche von 1847/49 ist dem heiligen Wendelin geweiht, dem Schutzpatron der Hirten und Landwirte.

Die Gedächtniskapelle auf dem Häsel ist ein beliebtes Wanderziel.

Geschichte in Kürze

Eine Burg vor dem Dorf

Seit mindestens Mitte des 13. Jahrhunderts bestand hier eine Burg.

1447 erwarb Herzog Stephan von Pfalz-Zweibrücken den Ort von den Grafen von Homburg.

Fotos folgen

Diese Seite wächst

Eigene Bilder aus Reifenberg, Grundstückspreise und die Termine der Feste tragen wir in den kommenden Wochen nach. Wir schreiben nichts, was wir nicht geprüft haben — deshalb steht hier lieber weniger als etwas Erfundenes.

Warum die Pfalz einmal bayerisch war →